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Tanz Kongress 2022 | Mainz | Sharing potentials

But Then, We’ll Disappear (I’d Prefer Not To)

Von: Frédérick Gravel / Carte Blanche | Tickets für Nicht-Akkreditierte über www.staatstheater-mainz.com
Performance Künstlerisches Programm
Sa. 18.6. | 19:30 bis 20:45 | Großes Haus – Staatstheater Mainz
Sprache
Barrierefreiheit
EN
Barrierefrei Induktionsschleife

Großes Haus

Großes Haus – Staatstheater Mainz
Gutenbergplatz 7
55116 Mainz
Route (Google Maps)

PROGRAMMÄNDERUNG

Kurzfristige Änderung: Das technische Team der Produktion But Then, We’ll Disappear (I’d Prefer Not To) konnte leider aufgrund von Erkrankungen nicht anreisen – aber die Tänzer:innen sind da! Und wir sind begeistert, dass sie sich mit echtem Festivalspirit entschieden haben, auf jeden Fall dennoch zu tanzen, sodass die Vorstellung nicht ausfallen muss. Samstagabend im Großen Haus wird nun eine einmalige Veranstaltung zu erleben sein: Carte Blanche zeigen eine 45-minütige Werkschau der Produktion in reduziertem Bühnenbild, im Anschluss gibt es ein 30-minütiges Gespräch mit drei der Tänzer:innen des Ensembles, der Künstlerischen Leiterin von Carte Blanche, Annabelle Bonnery, sowie dem Tanzdirektor von tanzmainz und Programmleiter des Tanzkongress, Honne Dohrmann, über die Produktion und die Arbeitsweise von Carte Blanche.


Über But Then We'll Disappear

Die Begegnung zwischen Menschen steht im Zentrum der Performance. Sie fragt, wie wir Anderen gegenübertreten und zeigt, wie schwierig es ist, seinen Platz in einer Gemeinschaft zu finden. Hinter dem Titel But Then, We'll Disappear (I'd Prefer Not To) verbirgt sich die Sehnsucht, die Rolle des Individuums in einer Welt voller Widersprüche hervorzuheben, in der Schuldgefühle und Freude zwei Seiten derselben Medaille sind – in der Hoffnung, dass es für alles einen Plan gibt.

Der Kanadier Frédérick Gravel verfolgt mit seinem Stil einen filmisch-musikalischen Ansatz, der bekannte choreografische Strukturen auf den Kopf stellt. Für ihn ist eine choreografische Idee wie eine Melodie. Sein Tanzstück kann mit einem Konzert verglichen werden, bei dem die von ihm komponierten Melodien von den Tänzer:innen mit ihrer eigenen Stimme und in ihrer eigenen Tonart vorgetragen werden. Für Gravel entsteht eine Performance durch die Begegnung zwischen Menschen. Die Bühne wird zum Schauplatz eines künstlerischen und gesellschaftlichen Experiments, in dem Charaktere entwickelt und wieder gelöscht werden.

In Koproduktion mit dem Bergen International Festival 2021

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Publikumsgespräch statt.

In dieser Vorstellung kommt hohe Lautstärke zum Einsatz.

Credits:

Choreografie & Lichtdesign: Frédérick Gravel
Musik: Philippe Brault
Kostüme: Indrani Balgobin
Choreografische Assistenz: Jamie Wright
Original-Songs: Frédérick Gravel

Tänzer:innen: Ole Martin Meland, Mathias Stoltenberg, Caroline Eckly, Adrian Bartczak, Dawid Lorenc, Max Makowski, Aslak Aune Nygård, Nadege Kubwayo, Timothy Bartlett, Anne Lise Rønne, Vilja Kwasny, Lin Van Kaam, Daniel Mariblanca