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Tanz Kongress 2022 | Mainz | Sharing potentials

B(u)y Anyone – Tête à tête Gespräche zur Frage: Wie teilt man Ideen, wie teilt man Geld?

Mit: Anne Kersting, Micaela Kühn, Barbara Lubich, Antje Pfundtner, Rain Rose, Alfredo Zinola, sowie Podcasts im Tanzkongress.NITEhotel von Spin / Common Wallet / Michael Hirsch und Anke Strauß
Austausch - Exchange Open Calls
Fr. 17.6. | 10:00 bis 17:00 | Repetitionszimmer Großes Haus – Staatstheater Mainz
Sprache
DE

Repetitionszimmer Großes Haus

Repetitionszimmer Großes Haus – Staatstheater Mainz
Gutenbergplatz 7
55116 Mainz
Route (Google Maps)

Mit ihren 2018 lancierten Tischgesellschaften zur Leitfrage „Wie teilt man Ideen, wie teilt man Geld?“ lädt Antje Pfundtner in Gesellschaft (APiG) zu regelmäßigen Austauschformaten ein, um die am Markt vorherrschenden Logiken und Bedingungen des Produzierens zu überdenken und dadurch alternative, nachhaltige Praktiken von Teilung, Weitergabe und Verwertung zu entwickeln.

Im Rahmen von Sharing Potentials bieten diesmal die APiG-Choreografin Antje Pfundtner, die Dramaturgin Anne Kersting, sowie weitere sich ihnen anschließende Tischgesellschafter:innen Tête-à-Tête-Gespräche an, um sowohl über bereits bestehende als auch über noch zu imaginierende Modelle von Geldumverteilung zu diskutieren. Da die Geldfrage für gewöhnlich kontroverse und emotionale Positionen nach sich zieht, wählen die Künstler:innen der Tischgesellschaft bewusst die Intimität eines Peer-to-Peer-Austauschs und laden dazu ein, Geld und dessen Dynamiken zu betrachten: Welche Wege geht Geld, wenn man es einzahlt, es verteilt, es verwertet, es verschwendet, es vermehrt, es liegen lässt?

Es gibt viele Beweggründe, Geldflüsse neu zu denken und zahlreiche Künstler:innen-Initiativen gründen bereits europaweit Fonds und Projekte zur Erforschung neuer Einkommensmodelle. Antje Pfundtner in Gesellschaft rief 2021 (gemeinsam mit weiteren Kulturschaffenden: Barbara Lubich, Fabrice Mazliah, Sheena McGrandles, Roberta Mosca, Tilman O’Donnell, Juliana Oliveira, Norbert Pape, Regina Rossi und Anke Strauß) ihren Künstler:innen-Fonds FUND#1 ins Leben.

Jenseits seines monetären Werts dient dieser Fonds etwa als Inspiration für eine öffentliche und geteilte Forschung über Arbeitsweisen in den Performing Arts: Die Mitglieder von FUND#1 fokussieren sich auf die Ressourcen, die Kunst produziert, sowie auf deren Nutzen: Wie inspiriert uns Geld, das nicht exklusiv einem Künstler oder einer Künstlerin gehört oder von einer geldgebenden Institution stammt? Welche Komplementärwährungen zieht eingezahltes Geld nach sich, wenn es nicht reicht? Welche Zeitlichkeit künstlerischen Produzierens schaffen Rücklagen? Welche Themen und welche Arbeitsweise ermöglicht zweckungebundenes Geld

In ihren Tête-à-Tête-Gesprächen werden Antje Pfundtner in Gesellschaft und weitere Künstler:innen aus den Performing Arts verschiedene Modelle der Geldteilung zur Disposition stellen und sie mit den Besucher:innen des Tanzkongresses gegen den Strich bürsten.

Anmeldung zu einem 40-minütigen Gespräch am Fr 17.06. zwischen 10:00 und 17:00 bei Ankunft am Info-Point oder im Voraus per E-Mail an akkreditierung@tanzkongress2022.de, Betreff: B(u)y Anyone.